Ende des Indien-Reise und mein Senf dazu

Ende des Indien-Reise und mein Senf dazu

Es war eine schöne Reise und gleichzeitig eine der schlimmste Reisen bis jetzt!
Taj Mahal ist wunderschön! Die Paläste und Festungen auch. Obwohl 2-3 Festungen hätten gereicht. 10 sind definitiv zu viel, denn letztendlich sehen alle fast gleich aus.
Die Heilige Kühe sind gar nicht heilig – das sind einfach arme alte Tiere, die nicht mehr von Nützen sind und deswegen ausgesetzt.
Es war überall sehr-sehr schmutzig. Bis auf die Paläste und Museen.
Und die alle arme Menschen die betteln oder auf die Straßen liegen und man weiß nicht, ob sie schlafen oder tot sind…
Unter Strich – Indien ist mehr oder weniger dritte Welt, eine unterentwickelte Land, sehr zurück geblieben – auf der Mittelalter Entwicklungstuffe. Ein Mittelalter Staat mit Atomwaffen!
Um Indien zu bereisen braucht man starke Nerven und ein starker Magen. Und gewisse Reiseerfahrung.
Leider war der größte Teil der Reisegruppe überhaupt ohne Reiseerfahrung. Die meisten haben wahrscheinlich gedacht es ist eine teure Reise, deswegen wird wie ein 5* Club-Urlaub. Und genau das ist eingetreten: nach nicht mal 1 Reisewoche haben alle, bis auf mich und der begleitender Doc, Durchfall und Erbrechen.
Warum ich nicht krank wurde? Weil ich meine Hände regelmäßig gewaschen und desinfiziert habe. Weil ich kein Rohkost gegessen habe. Weil ich sogar meine Zähne mit Mineralwasser geputzt habe. Und weil ich kein einziger mal zum Mittag in der schmuddelige Raststätten gegessen habe. Mein Mittagsesser war meisten ein Bier aus der Flasche getrunken.
Es war eine Reise mit Arztbegleitung. Leider war der Doktor absolut nutzlos und überflüssig. Er hätte beim Reiseeintritt die Leute aufklären sollen wie sie sich benehmen müssen und was sie esse dürfen und was nicht. Hat aber nicht gemacht. Erst am Schluss hat er geprahlt, dass er keine Magen-Darm Probleme bekommen hat. Wenn der Pseuo-Doc nicht dabei gewesen wäre, hätte die Reise 2-300€ weniger gekostet, denn wir müssten seine Reise und die Hälfte von der Reise seiner Begleiterin bezahlt.
Der Reiseleiter war was Sprachkenntnisse und Information betrifft sehr gut. Er war aber wie die Reiseleiter überall auf der Welt an seine Provision interessiert, deswegen wurden wir zu zahlreiche Verkaufsveranstaltungen geschleppt, wo nur überteuertes Zeug verkauft wurde.
Wir hatten auch ein Busfahrer und ein Boy, der uns Wasser verkauft hat (auch sehr überteuert!) und der Bus sauber gehalten hat.
Diesbezüglich waren die Trinkgelder für Reiseleiter, Busfahrer und Boy enorm übertrieben. Aber so sind die Deutsche Touris – sie werden nie begreifen, dass die Trinkgelder müssen nicht so hoch wie ein Halbjahresgehalt sein.
Wie auch immer die Reise ist vorbei. Ich werde nicht sagen, dass ich nie wieder nach Indien reisen werde. Vielleicht irgendwann schon, aber nicht in die nächste 200 Jahre…

……..

Ich bedanke mich bei allen, die meine Indien Reise verfolgt haben und hier gelesen haben.
Wir treffen uns wieder hier Ende Mai, aber dann vor einem Coffeeshop! 😉 Bis dann!

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Zurück in Delhi

21. März

Als die Reise begonnen hat, sind wir in Delhi gelandet. Es war aber paar Stunden nach Mitternacht und am nächsten Tag sind wir gleich weiter gefahren.
Jetzt sind wir wieder zurück in Delhi. Es ist zwar relativ sauber und man sieht kaum freilaufende Kühe und Schweine, um so mehr aber Menschen, die am Strassenrand rumliegen.

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Die Regierungsviertel interessierte mich eigentlich überhaupt nicht.

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Nach Reiseverlauf müssen wir eine Moschee besuchen – die größte? die älteste? Keine Ahnung und auch keine Interesse. Trotzdem bin rein gegangen, nachdem ich einem überteuerten Kamera-Ticket bezahlt habe. Und so wie ich rei war, genau so schnell bin auch raus gegangen.

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Es war eine Zumutung – barfuß mittags auf heiße Steine zu laufen. Nein, Danke! Das Haar von Mahameds Bart habe ich schon in der Türkei gesehen, oder nicht gesehen.

Das Beste von Delhi folgte dann – der Sikh-Tempel…

Festung Agra Fort

20. März Nachmittag

Wie alle Festungen bis jetzt…

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… und doch was besonderes.
Hier wurde Shah Jahan eingesperrt, nachdem sein Sohn ihm entmachtet hat. Er lebte bis Ende seiner Tage in dem Turm mit Blick auf Taj Mahal, der Denkmal für seine Lieblingsfrau. Und danach wurde er neben ihr beigesetzt. Ach, wie romantisch…

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