vorbei…

Urlaub ist vorbei.
Ich werde in 20 Minuten abgeholt und morgen mittags in München sein. Danach noch 3,5 Stunden Zug fahrt bis nach hause.
Das blöde ist, ich wusste, dass ich heute fliege, habe ich aber nicht die Zeitunterschied dazugerechnet , so komme ich erst morgen an, ich habe aber Fahrpläne für heute ausgedruckt… und jetzt muss ich nur hoffen dass morgen die gleiche Züge fahren wie heute.

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Das Beste zum Schluss?

Ich werde sagen Jein…

Ek Balam ist eine Maya Stadt aus der 2 oder 3 Jahrhundert v.Ch. Es sind aber nicht viele Gebäude ausgegraben, 17 nur glaube ich, deswegen wird auch nicht so sehr von Touristen überflutet. Ich muss aber nachgoogeln, wenn ich zu hause bin, weil… ich habe nicht viel verstanden.
Der Ausflug wird nicht mit Deutschsprachiger Reiseleitung angeboten, aber ich wollte unbedingt hin, also bin mit 12 Amis im einen Kleinbus hin gefahren. Alleine die Fahrt war eine Tortur, neben mir hat sich eine Ami-Tante mit riesen Arsch hingesetzt und mich für die 3 Stunden lange Fahrt an der Scheibe wie eine Tapete gedrückt. Obwohl mit Amis verreisen hat auch sein Vorteil: ich sehe super schlank aus!

In Ei Balam haben wir dann einen „lokal guide“ bekommen, ein Maya, der erst auf Mayonesich (sagt man Mayonesisch? Ist die Mayonnaise nach der Mayas genannt? :)) ) was gelabert hat, danach alles das auf unverständlichen Englisch und danach noch mal auf Französisch, weil uns noch paar Französen angehängt wurden….

Ek Balam ist aber schön, weil wie schon gesagt wenig Touristen da und weil man überall frei laufen kann.
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Diese Gebäude hat der Reiseführer „Akropolis“ genannt, weil dort einer beerdigt ist, wer aber habe ich nicht verstanden – muss noch nachlesen.
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https://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=141178

Es sind 103 Stufen bis ganz oben und ich habe sie geschafft.
Unterwegs könnte man Skulpturen und Reliefs sehen, die so gut erhalten waren, das ich sogar denke, die waren fake – wenn nicht fake sind, sind sie dann über 2300 Jahre alt!?!

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Von oben ist die Aussicht sehr schön – man sieht von alle Seiten Jungel und die paar anderer Gebäude zwischen der Bäumen.

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Ach, so ein Stadion war auch da.

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Hier muss die Tor sein, fehlt aber. Und die Wände sind ziemlich flach.

Wenn man vergleicht, in Ei Balam (2300 Jahre alt) sind die Stadion-Wände schräg,

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In Coba (1700 Jahre alt) sind die Wände noch steiler

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In Chichen Itza (700 Jahre alt) sind die Stadion-Wände schon senkrecht

Juego de pelota – Der große Ballspielplatz

Diese Maya-BallSpiele immer schwieriger und die Toren immer höher (in Chichen Itza ist übrigens kein Spielplatz mehr, eher ein ritueller Platz …. keine Ahnung, muss noch nachlesen.)
Auf jeden Fall nach Chichen Itza gibt den Spiel nicht mehr. In Tulum z.B. (300 Jahre alt) gibt keine Stadions.

Nachmittag dann war aber wirklich nicht mein Ding. Eine 80 Meter in Durchmesser Cenote, die eigentlich zu Erlebnis Bad umfunktioniert wurde: abseilen, rumspringen und planschen, aber meine Ami-Mitreisende haben ihr Spaß gehabt.

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Die Fahrt zurück musste ich wieder fest an den Busfenster geklebt verbringen – die mächtige Ami-Tante neben mir hat sogar geschlafen.

OK, das war. Die nächste 2,5 Tage werde ich mich den Margaritas widmen! 🙂

Gummistiefelwetter

Gestern sind die meisten Deutschen abgereist. Und es war herrlich heute früh: keine Warteschlange zum Frühstück, keine „reservierte“ Liegen am Pool oder am Strand. Bis Mittag. Dann hat angefangen zu regnen. Innerhalb von Minuten war alles voll Wasser: die Strandtücher, die Klamotten, die Strandtasche, meine Grillteller… Mich ins Zimmer geschleppt – vor der Zimmertür Hochwasser, mindestens 10 Zentimeter. Es blitzt und donnert und regnet weiter. Und es ist nicht mal die Regenzeit – die fängt angeblich erst im Mai an.
Ich hoffe, irgendwann wird aufhören – morgen bin wieder unterwegs.